Stadtentwicklung mit kulturellen Mitteln
Zu den Handwerkzeugen einer Brandingagentur gehört das Sammeln, Filtern, Bündeln, Evaluieren und Strukturieren von Ideen. Diese Methoden lassen sich nicht nur bei Markenentwicklungen einsetzen. Sondern zum Beispiel auch, um durch ausgewählte Kulturprogramme einem Stadtteil eine neue Identität zu geben. “Zwischennutzung” nennen Urbanisten das Erfolgsrezept, mit dem diffus charakterisierte Gegenden zu urbanem Leben erweckbar sind.
Aufgabe:
Liesing Mitte ist ein Stadtentwicklungsraum im Süden Wiens, dessen Nutzung durch ein Patchwork aus Industrie, Wohnen, Landwirtschaft und Wohnen gekennzeichnet ist. Mittels kultureller Zwischennutzung soll die Identitätsbildung des Stadtteils gefördert werden. Da eingereichte Ideenpapiere für Kulturprojekte typischer Weise ausufernd und blumig sind, ist eine exakte Strukturierung notwendig, um sie überblicken, vergleichen und bewerten zu können. Und damit zur Entscheidbarkeit und Umsetzung zu führen.
Lösung:
Aufbauend auf einer Ideenpräsentation von Content Associates erarbeitete Brainds einen modularen Katalog der Kulturprojekte, der die Ideen auf den Punkt brachte und die Fragen der Planung von Budgets, Milestones, Projektpartnern, und Abläufen klärte. Diese Aufbereitung zur Entscheidungsfindung stellt für den Auftraggeber die optimale Hebelwirkung zwischen Aufwand und Ergebnis sicher. Durchführbarkeit und Zielerreichung sind durch die Aufschlüsselung der Projekte nach ihren Beiträgen zur Stadtwentwicklung garantiert.
Ergebnis:
Aus Sicht von Mag. Lisa Schmidt, Projektpartnerin von Content Associates, ist mit der “Menükarte für kulturelle Zwischennutzungen” ein “klares Konzept mit hohem Machbarkeitsanspruch” entstanden.







