Das Markenverständnis ist veraltet

Der Standard / 05. Februar 2011

„Österreichische Unternehmen lassen den Wettbewerbsvorteil einer modernen Markenführung ungenutzt. Das ergab eine von der Brandingagentur Brainds und von OGM durchgeführte Status-Quo-Erhebung.

Moderne Markenführung geht weit über das hinaus, was landläufig – auch von Führungskräften großer Unternehmen – darunter verstanden wird. Das brachte nun eine Erhebung zutage, die von der Brandingagentur Brainds beauftragt und gemeinsam mit OGM durchgeführt wurde.

Nach wie vor scheint mit Markenführung als ‚das Führen mit Marke in ihrem Auftritt nach außen‘ verstanden zu werden. Zwar schätzt das Gros der rund 200 befragten Vorstände, Geschäftsführer und Marketingleiter die Bedeutung von Marke besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als sehr bzw. eher wichtig ein (95 Prozent), geben aber auf der anderen Seite – zu rund 30 Prozent – zu, dass sie mit dem international üblichen Begriff Markenführung nicht vertraut seien. Überraschend ist dieses Ergebnis auch hinsichtlich der Tatsache, dass für die Studie ausschließlich Vertreter von Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern und einem Umsatz von 100 Millionen Euro befragt worden sind. [...]“

(Das Interview führte Astrid Ebenführer)

zurück