Wer fürchtet sich vor Transdanubien?
„Auf dem Flugfeld Wien-Apern entsteht ein neuer Stadtteil – Positionierung als Work-Life-Balance-City – Kommunikation vorerst im Business-to-Business-Segment.
[...] Der Markenbildungsprozess für ‚aspern – Die Seestadt Wiens‘ – in der Mitte der Siedlung wird ein See ausgehoben – läuft bereits [...] Das City-Branding (Slogan: Das ganze Leben) erteilt dem ‚Entweder-oder‘ des Lebens eine Absage, sondern zielt auf das ‚Und‘ ab: Nämlich ‚Karriere und Familie‘, ‚Stadt und Land‘ sowie ‚Arbeit und Freizeit‘ (in der Seestadt sollen auch 20.000 Jobs entstehen). Weiters liege dem Aspern-Projekt laut Thomas Hotko, Leiter der Brainds-Beratung, das Konzept der ‚Work-Life-Balance-Stadt‘ sowie der „Stadt der kurzen Wege“ (auch zu den umliegenden Flughäfen und Bahnhöfen) zugrunde. Derzeit fokussiert die Kommunikation auf den B2B-Kanal (Investoren, Partner) – mit den Instrumenten Messe und direkte Ansprache. Die Business-to-Consumer-Kommunikation startet erst in ein paar Jahren, allerdings gibt’s in Aspern schon einen Infopoint sowie Events, um Interessierte anzulocken.
Seit Juni 2008 führt Brainds auch ein ‚Marken-Controlling‘ durch. Laut Hotko hatte das Flugfeld 70 Prozent Bekanntheit und die Seestadt schon nach kurzer Zeit 36 Prozent in Wien. Zu den qualitativen Merkmalen des ‚Controllings‘: Das Projekt werde laut Hotko ‚durchwegs positiv‘ gesehen. Es fehle noch die Sichtbarkeit – das soll sich mit dem Seeaushub diesen Herbst ändern. Weiters soll der Wert des ‚Wohlfühlens‘ in der Kommunikation gestärkt werden.“
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